Dass die Technik-Branche für viele neue Jobs sorgt, ist weiter kein Geheimnis. Wie rasant das Wachstum sein kann, beweist eine Hightech Schmiede aus dem Klagenfurter Lakeside Park: BEKO. Gegründet wurde das jüngste Ingenieursbüro der BEKO Engineering & Informatik AG im Juli 2006 mit neun Mitarbeitern. Derzeit sind es schon 31, füng bis zehn Top-Arbeitsplätze sollen in den nächsten Monaten noch dazukommen. „Nur die sind nicht einfach zu finden“, erklärt Martin Pucher, Geschäftsstellenleiter der BEKO Engineering Klagenfurt.
"Wir suchen die Besten!"
Daher pflegt man beispielsweise enge Kontakte zu den Kärntner HTLs, wo man sich als attraktiver Arbeitgeber präsentiert. Neben guten Arbeitsbedingungen, überdurchschnittlichem Salär und einem breiten Betätigungsfeld bietet das Unternehmen seit zwölf Jahren eine eigene Akademie zur Aus- und Weiterbildung. Die BEKO Akademie bietet maßgeschneiderte Kursprogramme für jeden Mitarbeiter – abgestimmt auf dessen Betätigungsfeld. Dass BEKO hier Vorreiter ist, beweist, dass man 2006 als erstes österreichisches Unternehmen das ÖOS-Bildungszertifikat erhielt. Klar: In einer Zeit des ständigen Wandels müssen Techniker natürlich am Zahn der Zeit bleiben.
„Wir suchen die besten Mitarbeiter und bieten ihnen ein perfektes Arbeitsumfeld“, beschreibt Pucher sein Unternehmen. Gesucht werden derzeit etwa Konstrukteure, Projektmanager und Anlagenbauer.
Breites Leistungsspektrum
Das Engineering-Unternehmen entwickelt in Klagenfurt vom kleinen Schalter bis zu hochkomplexen Fertigungsautomaten alles, was Kunden aus der Industrie brauchen. An allen sechs Standorten in Österreich findet neben der Konstruktion auch Softwareentwicklung, Maschinen- und Sondermaschinenbau statt. Daneben ist man auch noch im Gesundheitswesen tätig.
Aufgrund der Größe sieht sich BEKO als Komplettanbieter. „Wir entwickeln von Einzelteilen bis zu Komplettanlagen alles und liefern auch Software und Dienstleistungen“, meint Pucher. Sollte es im Lakeside Park einmal nicht das richtige Know-how geben, kann man auf Experten in anderen Niederlassungen zurückgreifen. 800 hochspezialisierte Beschäftigte stehen österreichweit auf der Payroll von BEKO.
Weil die Kunden mitunter auch selbst entwickeln, liefert man Beratungsleistungen für CAx. Auch Projektmanagement wird angeboten, denn mit der Entwicklung ist es oft nicht getan: Zu jeder Zeit muss der Projektfortschritt überwacht, die veranschlagten Kosten im Auge behalten werden. Zeitliche und budgetäre Überschreitungen sind heute einfach nicht mehr drinnen. „Wer seit mehr als vier Jahrzehnten im Geschäft ist, kennt diesen Teil des Business genau“, sagt der Klagenfurter Geschäftsstellenleiter.
Näher beim Kunden
Neben den erstklassigen Mitarbeitern sprach noch ein weiterer Grund für die Niederlassung in Klagenfurt: Bis dahin wurde das Kärnten-Geschäft des Marktführers von Graz aus betreut. „Jetzt sind wir viel näher am Kunden. Das ist wichtig und ließ unser Auftragsvolumen förmlich explodieren“, meint Pucher stolz. 2006 betreute man hierzulande lediglich einen Großkunden, heute sind es 17. Da gibt es einerseits große Unternehmen mit mehreren hundert Mitarbeitern und eigenen Forschungsabteilungen, etwa aus dem Haushaltsgeräte-, Automobilzulieferer- oder Maschinen- und Anlagenbaubereich. Andererseits bedienen sich viele dynamische Klein- und Mittelunternehmen im „Windschatten“ der Großen des Know-how von BEKO. Pucher: „KMUs sind für uns als Partner ebenso interessant wie multinationale Konzerne. Wir bieten diesen sehr innovativen und flexiblen Unternehmen, die oft über keine eigene Konstruktionsabteilung verfügen, alle Kompetenzen von Österreichs größtem Ingenieurbüro. Uns ist kein Projekt zu groß, aber auch keines zu klein.“
Marktführer im Engineeringbereich zu sein, bedeutet auch, neueste technologien zu beherrschen und über State-of-the-Art-Wissen zu verfügen. Das war auch ein Grund, warum man in den Lakeside Park gezogen ist. „Wir haben zwar keine Geschäftsbeziehungen im Park, aber es gibt Kontakt, wir tauschen uns intensiv aus“, erklärt Pucher.