Klagenfurt. Da soll noch jemand sagen, das Thema Forschung wäre für die Allgemeinheit wenig greifbar. Die Kärntner zeigten sich am Samstag hochinteressiert – und verursachten bei der allerersten „Langen Nacht der Forschung“ in Kärnten gleich einen rekordverdächtigen Besucherandrang. „Klagenfurt war mit 36.000 Besuchern an 55 Stationen die Nummer zwei in ganz Österreich“, ist auch Johannes Vetter, Pressesprecher der „Langen Nacht“, angenehm überrascht von so viel Zuspruch. Ein Besucher schaute sich natürlich meist mehrere Stationen an und wurde öfter gezählt, absolut liegt die Besucherzahl bei 6000. Dennoch: „Damit hat Klagenfurt große österreichische Universitäts-Städte wie Salzburg, Graz oder Innsbruck geschlagen.“
Tatsächlich ging das Interesse quer durch alle Generationen. Von Kleinkindern bis zu Menschen gesetzten Alters, alle ließen sich von der Forschung in ihren Bann ziehen. Egal, ob es sich dabei um Anwendungen vom Geo-Web, die Geheimnisse australischer Kunst oder die Messbarkeit von Weisheit handelte. Ein Besuchermagnet war die Demonstration des mittelalterlichen Burgbaus, den eine Gruppe von entsprechend gewandeten Vortragenden präsentierte. Und der Flugsimulator bei der Station der „Mikrodrohnen“ in den Lakeside Labs war ständig im Einsatz.